Das Max Brod Trio
Die Mitglieder des Max Brod Trios formierten sich als festes Ensemble anlässlich von der Europäischen Union im Jahre 2005 initiierter und geförderter interkultureller Konzerte. Nach spontaner Sympathie und einer großen musikalisch-ästhetischen Kongruenz setzt sich das Trio aus Musikern zusammen, die aus unterschiedlicher Herkunft und Kontexte langjährige internationale solistische und kammermusikalische Erfahrung mit einbringen.
So, wie die Person Max Brods als Vermittler zwischen der deutschen, tschechischen und jüdischen Kultur, versteht sich auch das Trio als künstlerischer Beitrag zur Verständigung zwischen den Kulturen und identifiziert sich mit diesem Wirken.
Schon kurz nach seiner Gründung erfuhr das Trio eine bemerkenswerte internationale Resonanz und Anerkennung – auch für seine zuletzt erschienene CD. Das Max Brod Trio erfreut sich inzwischen einer großen Zahl von Freunden und Förderern, was sie dazu ermunterte die „Max Brod Salons“ als Plattform für kulturelle Begegnungen und Interaktionen ins Leben zu rufen und insofern auch konkret an das Wirken Brods anzuknüpfen. Diese Salons finden regelmäßig in Deutschland und Tschechien statt, sind öffentlich gefördert und erfahren wachsenden Zuspruch. Das Trio folgt darüber hinaus regelmäßig Einladungen nach Tschechien, in die USA, die Schweiz, nach England und China.
Nicht nur das Konzertieren im In- und Ausland, sondern auch eine große Offenheit für neue Konzepte, Initiativen und kulturelle Projekte zählen zum besonderen Anliegen des Trios.
Kerstin Straßburg
Kerstin Straßburg studierte Klavier in Bremen und Hannover bei Professor Konrad Meister und in der Klasse von Professor Hans Leygraf an der Hochschule der Künste in Berlin. Ihr Studium hat sie in Freiburg fortgesetzt.
Bereits in dieser Zeit begann eine rege Konzerttätigkeit. Sie nahm an diversen internationalen Meisterkursen und Förderprojekten teil. Nunmehr tritt sie als Solistin und gefragte Kammermusikerin mit verschiedensten Ensembles und Orchestern nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern und in den USA auf.
Sie ist daneben tätig in der Organisation und Konzeption von Konzerten und Kulturprojekten für öffentliche Organisationen, Banken und die Bundesregierung in der Hauptstadt Berlin.
Petr Matěják
Petr Mateják ist Absolvent des Konservatoriums in Teplice und der Musikakademie in Prag. Sein Studium absolvierte er bei Professor Josef Muzika, ein Schüler Otakar Sevcíks. Bereits bei Professor Jirina Dlouhá am Teplitzer Konservatorium gewann er viele Preise bei nationalen Wettbewerben und trat als Solist mit diversen Orchestern auf.
Nach dem Abschluss der Akademie beendete er sein Studium mit einem Studienaufenthalt bei Professor Vladimír Malinin in Moskau.
Neun Jahre war er Mitglied des legendären Prager Kammerorchesters, welches er auch als Konzertmeister leitete. Petr Matejak war darüber hinaus 10 Jahre Mitglied des Martinu-Quartetts, einem erfolgreichen full-time Ensemble.
Petr Mateják konzertierte in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika, Kanada, Japan, China, Singapur, Malaisien, Australien und Neuseeland.
Maximilian von Pfeil
Seinen ersten Cellounterricht erhielt Maximilian von Pfeil mit sieben Jahren, zunächst bei Ulrich Birnbaum, dann bei Christiana Aydintan. Seit 2000 studierte Maximilian von Pfeil an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Wolfgang Boettcher und Martin Löhr. Im Februar 2008 legte er das Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Meisterkurse besuchte er unter anderem bei Artur Noras, Jens-Peter Mainz und Heinrich Schiff.
Maximilian von Pfeil ist mehrfacher Preisträger beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Unter anderem gewann er 1998 in der Wertung Violoncello-Solo den ersten Preis. Auf Einladung des Deutschen Musikrates folgte eine Konzert-Tournee durch Italien (Rom, Genua, Florenz und Mailand).
Außerdem war er Preisträger des internationalen Wettbewerbes “Pacem in terris” und wurde 2004 Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. Für den NDR Hamburg und Hannover spielte er Solowerke von Bach, Britten und Cassado ein.
Von 1994 bis 1997 war Maximilian von Pfeil Mitglied im Niedersächsischen Jugendorchester und von 2000 bis 2002 im European Union Youth Orchestra. Seit 2003 ist er regelmäßig für das Deutsche Sinfonieorchester, den SWR Stuttgart und seit 2006 für das mahler chamber orchestra als Aushilfe tätig.
Maximilian von Pfeil spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume.